Rund 690 Geflüchtete leben in Ostfildern. Unter dem Dach des Freundeskreises Asyl Ostfildern e.V. mit seinen knapp 120 Mitgliedern begleiten rund 150 Ostfilderner Bürgerinnen und Bürger die Geflüchteten. Sie unterstützen beim Lernen der deutschen Sprache, kümmern sich um Familien, geben Kindern Nachhilfe und unterstützen beim Umgang mit Behörden, bei der Suche nach Ausbildungs- und Arbeitsstellen oder bei der Wohnungssuche. „Auch Geflüchtete selbst, die schon gut integriert sind, übernehmen als Mentoren Verantwortung für Landsleute“, berichtete die Vorsitzende Ursula Zitzler bei der öffentlichen Mitgliederversammlung am 11. Juni im Park.Haus in Ostfildern. Die Arbeit der Ehrenamtlichen hat sich in Richtung Anschlussunterbringung und Integrationsbegleitung verlagert. Bei der Integration spielt das Mentoring-Programm der Bürgerstiftung Ostfildern, der Stadt und des Freundeskreises eine wichtige Rolle. Zitzler appellierte bei dieser Gelegenheit erneut an Behörden, rechtliche Spielräume bei Ausbildungs- und Arbeitsgenehmigungen zu nutzen.

Die Mitgliederversammlung bestätigte für weitere zwei Jahre Ursula Zitzler als Vorsitzende, Barbara Klings als Schatzmeisterin, Thomas Hüsson-Berenz als Schriftführer und Frank Gärtner als Verantwortlichen für die Interne Kommunikation. Neu gewählt wurde Stefanie Urano als stellvertretende Vorsitzende. Zum Vorstand gehören als Besitzer Elmar Berg für den Standort Ruit und Doris Kirschner, die Koordinatorin des Mentoring-Programms. Bei der Mitgliederversammlung berichtete Azhar Mohammed aus Pakistan, der eine Ausbildung als Altenpfleger bei der Samariter-Stiftung absolviert, über seine Erfahrungen auf dem Weg der  Integration. Die Menschen hier seien alle sehr freundlich und hilfsbereit, betonte er. Mehr zu Azhar Mohammed unter http://fkasyl-ostfildern.de/wir-stellen-vor/